Das Beste zum Schluss! Die Familien und Betreuer der Teilnehmer unserer Ferienfreizeit waren vom Abschlus-Auftritt begeistert!

 
Wir, 10 Jugendliche mit und ohne Handicap, haben 3 Tage mit Tanzlehrerin Rosi trainiert. Zum Song "Light It Up" ist eine tolle Choreographie entstanden.
Zwischen den Tanztrainingszeiten wurden im Kreativhaus Traumfänger, Holzautos und Anti-Stress-Bälle hergestellt. Dazu haben wir ein tolles Tanzplakat gestaltet.
Die Abende verbrachten wir zusammen...wir haben Pizza und Döner gegessen, gemeinsam unsere Lieblings-Serie geschaut und natürlich Party gemacht!
 

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Tänzer
 
Vom 11.10.17 bis 13.10.17 führen wir, gefördert von Aktion Mensch (im Rahmen der Förderaktion: Noch viel mehr vor), das Ferienfreizeitprojekt: -Neue Wege- durch. Dabei handelt es sich um einen inklusiven Tanzworkshop, mit Mixed Dance-Auszügen: Hip-Hop, Modern Dance und Africa Dance. Es können Jugendliche im Alter zwischen 12 und 16 Jahren mit und ohne Behinderung teilnehmen. Geleitet wird der Tanzworkshop wird von einer Tanztrainerin aus Magdeburg. Am Abreisetag gibt es ab 16.00 Uhr ein kleines Abschlussfest für die Teilnehmer, deren Eltern und Angehörige.
 
Teilnehmerbeitrag: 40 € für Workshop, Verpflegung, (tägliche An-und Abreise)
Teilnehmerbeitrag: 70 € für Workshop, Verpflegung, 2xÜbernachtung
 
Der Workshop findet im IDA Arendsee, Harper Weg 3, 39619 Arendsee statt.
Anmeldungen per Telefon: 039384 98090 möglich.
Anmeldeschluss ist der 06.10.2017. Es sind nur noch wenige Plätze frei.
Ansprechpartnerin: Nicole Feldner

 

Claudia Schmutzler besuchte Arendsee und das IDA zum IV. Filmfestival.
Ein voller Erfolg war das IV. Filmfestival Arendsee, das wieder im IDA Arendsee statt fand.
 

Hintergrund:

Seit 4 Jahren treffen sich junge kreative Filmschaffende aus dem europäischen Raum zum Filmemachen am Arendsee.
Auch in diesem Jahr entstanden im Rahmen des -Jugendfilmcamps -www.jugendfilmcamp.de-, das sich neben dem IDA befindet, viele tolle Kurzfilme mit fast 400 Filmschaffenden. Höhepunkt der Campwochen ist die Verleihnung des Filmpreises "Perle der Altmark" auf dem Filmfestival, das im IDA stattfindet.
 
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Der "Rote Teppich" beim Filmfestival ist eine kleines Highlight, da können auch die Mitarbeiter des IDA nicht widerstehen...

 
Das Ida wird zukünftig die Zusammenarbeit mit -YouYista- Jugendfilmcamp ausbauen und ab Januar 2018 auch Medienreisen für Menschen mit Handicap anbieten.
Weitere Info´s dazu folgen!

 

Schauspielerin Claudia Schmutzler kommt zum vierten Arendseer Filmfestival.

Arendsee l „Das Jugendfilmcamp meines Freundes und Schauspielkollegen Norman Schenk ist eine einmalige Chance für Jugendliche, sich auf das Filmgeschäft vorzubereiten“, erklärte Schauspieler Jörg Schüttauf am Dienstagabend. Er war direkt von seinem Hiddenseeurlaub auf einen Kurzabstecher ins Arendseer Jugendfilmcamp gekommen. Dort schaute er den jugendlichen Teilnehmern bei ihren Dreharbeiten zu.

Interessiert war er auch daran, wie beispielsweise Lena Kächele aus Biberach (Baden-Württemberg), Chiara Löffler aus Hamburg und Lars Berger aus Querfurt ihren Film über rechtsradikale Aktionen aufzogen. Er schaute beim Schneiden am Computer zu und fachsimpelte mit Campchef Norman Schenk und Schauspielprofessor Bernd Guhr, bei dem er ebenso wie Schenk und Wlaschiha einst seine Ausbildung hatte.

Er ist seit Jahren als Dozent im Camp dabei, ebenso wie viele andere Profis auf den Gebieten Schauspiel, Regie, Kamera, Drehbuch, Spezialeffekte VFX, Filmmusik und -fotografie, Stunt, Maskenbild und Dokumentation.

Diashow über Campleben

Zum vierten Filmfestival am Sonnabend, 9. September, ab 19 Uhr ist Schüttauf wegen eigener Filmprojekte nicht dabei. „Aber Claudia Schmutzler hat sich angesagt“, kündigte Norman Schenk an. Die bekannte Künstlerin (SoKo Wismar, Schwester Stefanie) werde in der Jury sitzen und die Filme mit bewerten.

Zur Eröffnung des Festivals wollen Norman Schenk und sein Team eine Diashow über das Campleben präsentieren. Danach folgt als erster Streifen der Hortfilm mit den Ferienkindern aus Arendsee und Umgebung. „Den bekommt die Einrichtung von uns geschenkt“, so Schenk.

Gezeigt werde dann ein Portfolio der Workshops. „Ich bin beeindruckt: Es ist so viel entstanden an Filmen, Fotos, Ideen und Musik, was von der großen Kreativität unserer Teilnehmer und ihrem Engagement zeugt“, so Schenk.

Videobotschaft von Tom Wlaschiha

Nach Grußworten von Gästen wie Schirmherrin Marina Kermer und Videobotschaften von Promis wie Game-Of-Thrones-Star Tom Wlaschiha laufen dann die Wettbewerbsfilme –eine Auswahl der besten Filme aus den vergangenen Jahren und die ersten neu entstandenen Kurzfilme des Jahrgangs 2017. „Eine Vorauswahl des Programms haben wir schon getroffen, aber die letzte Entscheidung darüber, was läuft, fällt erst kurz vorher“, machte Schenk deutlich.

Wie jedes Jahr im Sommer trafen sich junge Filmemacher aus dem deutschsprachigen Raum und aus ganz Europa zum Filmemachen am Arendsee. Fast 400 junge Filmschaffende waren 2017 vor Ort. Es sind 33 Kurzfilme entstanden, außerdem 4 Dokumentarfilme, 8 Filmmusiken und 3 Stuntfilme. „Außerdem haben wir sechs einheimische Persönlichkeiten porträtiert“, fügte Schenk hinzu.

Der Höhepunkt des Filmfestivals wird die Verleihung des Filmpreises „Die Perle der Altmark“ sein. Das Publikum wird erneut zur Jury und stimmt über den Publikumspreis ab.

Einlass ist am kommenden Sonnabend ab 18.30 Uhr in den großen Saal des Integrationsdorfes. Dann kosten die Eintrittskarten an der Abendkasse 6 Euro.

Im Vorverkauf sind die Tickets in der Tourist-Information für 5 Euro zu haben. Vorbestellungen sind unter der Telefonnummer 039384/27164 möglich. Weitere Informationen gibt es auf den Homepages www.filmfestival-arendsee.de / www.jugendfilmcamp.de.

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Tim Rogasch aus Berlin (vorn) fotografiert Norman Schenk (hinten von links), Schauspieler Jörg Schüttauf und Schauspielprofessor Bernd Guhr, die sich einen Film in Rohfassung am Computer anschauen. Den haben Lena Kächele Mitte von rechts), Chiara Löffler und Lars Berger aus Querfurt gedreht. Foto: Helga Räßler

 

Quelle: Volksstimme vom 7.9.2017 von Helga Räßler

Neue Fontaneschüler nutzen Workshops im Integrationsdorf Arendsee und Drachenbootrennen zum Kennenlernen

Arendsee (hrl) • 36 Fünftklässler haben vor fast einer Woche ihren Lernalltag an der Arendseer Fontane-Gemeinschaftsschule begonnen. 33 von ihnen sind seit Montag dieser Woche zusammen mit ihren Lehrerinnen Ines Sprotte und Carmen Wenisch zu den traditionellen Kennlerntagen im Integrationsdorf.

„Wir wollen nach der erfolgten Lernstandsanalyse gleich zu Beginn des Schuljahres nun herausfinden, wer mit wem am besten in einer Klasse lernen kann“, umriss Schulsozialpädagogin Janine Ghyra das Anliegen der drei gemeinsamen Tage.

Gestern Vormittag bildeten sich drei Teams, die Steckbriefe vom jeweiligen Partnerschüler entwarfen – mit Namen, Spitznamen, Hobbys und Lieblingsarbeiten. Auf die Rückseite des Blattes zauberten sie ein zeichnerisches kleines Kunstwerk. Da waren dann Portraits, eine Hängematte zwischen Palmen am Strand oder US-Präsident Trump zwischen Angreifern zu sehen. Ein Foto machte den Steckbrief komplett. Auch eine Collage mit farbigen Handabdrücken entstand.

Nachmittags stand eine Waldexkursion und abends das Drachenbootrennen Schüler gegen Eltern auf dem Programm. Dafür war bereits am Montag beim Arendseer Drachenbootverein Red Dragon trainiert worden.

Heute geht es an die Erörterung der Frage: Wer möchte mit wem in einer Klasse sein. „Wir haben das letzte Wort, aber unter Berücksichtigung der Schülerwünsche“, sagte Carmen Wenisch. Sie und ihre Kolleginnen haben festgestellt, dass die Mädchen und Jungen sehr gute alltagspraktische Fähigkeiten und soziale Kompetenzen besitzen.

Morgen ist Klassenaufteilung und Übergabe der Willkommensmappen durch die Paten der 8. Klassen.

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Die Fünftklässler sorgten gestern für farbige Handabrücke auf ihrer Collage beim Kennenlern-Workshop im Integrationsdorf Arendsee. IDA-Mitarbeiterin Ann-Christin Helmrich (hinten links stehend) unterstütze sie dabei.  (Foto: Helga Räßler)

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Josua Schermer (links) und Emil Ahlemann (rechts) verfassten ihre Steckbriefe wechselseitig. Projektleiterin Nicole Feldner leitete sie an und schaute ihnen kurz über die Schulter.  (Foto: Helga Räßler)

 

Quelle: Volksstimme vom 16.8.2017 von Helga Räßler

 

Aktion Mensch

Aktionstag 05.05.17

 

Thema des diesjährigen Aktionstags war -BEGEGNUNG-

Unter dem Motto „Wir gestalten unsere Stadt“ haben Bewohner der Lebe Mechau und freiwillige Helfer der Stadt Arendsee gemeinsam einen Grillpavillon gebaut. Es gibt Sitzmöglichkeiten und einen fest installierten Grill.

Die neue öffentliche Begegnungsstätte wurde mit einem tollen Fest, unter dem Motto des Aktionstages, eingeweiht.

 

Bitte nutzen sie den Pavillon für ein geselliges Miteinander!

 

Wir informieren Sie gerne!

 

Die Realisierung des Projektes wurde durch eine Förderung von Aktion Mensch ermöglicht.

 

DANKE!

 

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Vom 09.06.17 bis 11.06.17 fand in unserer Einrichtung das Meditation & Yoga Wochenende/Retreat mit MC Brigitte Schrottenbacher und Hardy Ehrhardt statt.

 

Auszug aus dem Retreat :

Einführung in die Vipassana Meditation,
geführte Meditation, Fragen & Antworten
Abends: Öffentliche geführte Meditation, Atemübungen (Pranayama) und erste Dehnungen, Yoga

 

Dank des tollen Wetter, konnte das Retreat draußen stattfinden.

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Auszug aus dem Feedback der Teilnehmer:

„Tolle Erfahrung“

„Ich wollte Beides mal für mich ausprobieren und habe mich sofort wohl gefühlt“

„MC Brigitte hat eine wunderbare, sanfte Aura, man fühlt einfach Ruhe und ein -bei sich sein-.“

„berührend“

„Ich hatte Gänsehaut.“

„Hardy reißt einen einfach mit.“

„Tolle Einführung und Übungen auch für Anfänger.“

„Wir waren insgesamt eine tolle Truppe.“

„Es war so toll, dass wir das alles draußen bei Sonne und dem Gezwitscher der Vögel erleben und genießen konnten.“

 

 

 

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MC Brigitte 

Acharn MC Brigitte Schrottenbacherv www.meditationthailand.com

Lehrt Vipassana Meditation und andere Meditationtechniken im Wat Prayong Gittivanaram Internationalem Meditationszentrum.Mc Brigitte kam am 9 Dezember 1989 nach Thailand um Nonne zu werden. Sie ordinierte am 4 Januar 1990 im Wat Sametnuea, und praktizierte mit ihrem Meister Phra Acharn Thawee Baladhammo - Abt des Sorn Thawee Meditationszentrums, 5 Jahre Vipassana Mediation in der Mahasi Sayadaw Technik. Auf Anfrage des ehrwürdigen Phra Acharn Thawee Baladhammo begann sie 1992, Meditierende in deutscher und englischer Sprache zu unterweisen.Seit 2002 kommt MC Brigitte auf Einladung einiger Schüler für jährliche Unterrichtsreisen u.a. auch nach Europa. Durch die Einladung einer Schülerin konnten wir MC Brigitte und Hardy für ein Retreat im IDA gewinnen.

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Hardy Ehrhardt (Yogalehrer) www.yogihardy.de

Ist Antarktisforscher, Weltreisender und Unternehmensgründer. Yoga macht er seit seiner Kindheit. Seine Yogalehrer-Ausbildung bekam er durch Sukadev im Jahr 2000 (Yoga Vidya).

 

 

 

Die Resonanz der Teilnehmer war überwältigend. Deshalb ist im Rahmen des Deutschlandbesuches von MC Brigitte 2018 wieder ein Retreat mit Meditation & Yoga bei uns geplant. Die Termine dafür werden wir in Absprache mit MC Brigitte und Hardy bald festlegen können.

 

Im Rahmen des Inklusionsprojekts der Aktion Mensch im August und September 2016 ist ein Film entstanden, den wir nachreichen möchten.

 

im Integrationsdorf (IDA) Arendsee, Harper Weg 3   39619 Arendsee

Anreise für Bucher des Wochenendpaketes: Freitag, 09.06.17 ab 16.00 Uhr

Empfang durch Frau Doreen Töpper

 

Tagesablaufplan für Samstag

08:00 Uhr Frühstück im Hauptgebäude für ALLE (Wochenend- und Tagesgäste)
09:00 - 09:45 Uhr Yoga
10:00 - 11:00 Uhr Begrüßung & Einführung in die Vipassana Meditation
11:00 Uhr  Mittagessen
Pause  
13:30 - 14:15 Uhr
Yoga
14:15 – 15:00 Uhr Meditation
Pause  
15:30 – 17:00 Uhr Meditation
Pause  
18:00 Uhr
Meditation mit Fragen und Antworten bis ca. 20:00Uhr

 

Tagesablaufplan für Sonntag: wie Samstag

 

Bitte bringen sie eine Isomatte mit!

 

Auch in diesem Jahr möchten wir mit einer Aktivität auf die Situation von Menschen
mit Handicap aufmerksam machen und uns für eine gleichberechtigte Teilhabe einsetzen.
Der Aktionstag 05.05.17 hat in diesem Jahr das Thema BEGEGNUNG.
Unter dem Motto "Wir gestalten unsere Stadt" wird durch freiwillige Helfer mit,-
und ohne Handicap ein Grillhaus gebaut und als öffentliche Begegnungsstätte
eingeweiht. Unterstützt wird das Vorhaben durch Fördermittel von Aktion Mensch!

 

Der Film zum Workcamp des PARITÄTISCHEN Jugendwerks in den Herbstferien 2016.

 

 

Tag_der_Begegnung_IDA.pdf

 

Schüler lernen Breakdance im Tanz-Workshop

Unter dem Titel #EINFACHMACHEN werden wir im Zeitraum vom 01.08.16 bis 30.09.16 ein cooles Inklusions-Projekt durchführen, unterstützt von Aktion Mensch - Noch viel mehr vor -. Das Ziel ist die breite Öffentlichkeit auf das Thema Inklusion und Umsetzung des Inklusionsgedanken im Freizeitbereich aufmerksam zu machen. Dazu werden wir mit Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschule Arendsee und der Schule unterm Regenbogen Salzwedel eine Video-Dokumentation erarbeiten.
Unterstützt durch einen professionellen Kameramann werden Gedanken, Vorstellungen, Ideen und Perspektiven zum Thema Inklusion eingefangen. Höhepunkt des Projektes ist ein inklusiver Tanzworkshop mit Nico Hilger, der am 05.09.16 bei uns stattfindet.

gü Arendsee. Aktuell weilen wieder Kinder und Betreuer aus dem weißrussischen Narowlja in Arendsee. Sie kommen auf Einladung des Vereins „Kinder von Tschernobyl“ und bezogen ihr Domizil im Integrationsdorf. Auf sie warten erlebnisreiche Tage. So werden sie unter anderem am Mittwoch, 15. Juni, ab 15 Uhr in der Pizzeria an der Lindenstraße Gäste der Arendseer Volkssolidarität sein. Bereits am Montag wird die Bundestagsabgeordnete Katrin Kunert (Linke) den Gästen einen Besuch abstatten. 

 

Quelle: Volksstimme 

Ausstellungseröffnung über Barrierefreiheit im Arendseer Integrationsdorf

Stufen als unüberwindbare Hürde für Menschen mit Handicap, Rollstuhl oder Kinderwagen: Sie sind Hauptmotiv der Fotoschau im Integrationsdorf Arendsee. Unter Anleitung von Filmemacher und Fotograf haben junge Leute mit und ohne Behinderung die Bilder geschossen und ausgestellt.

Von Helga Räßler
Arendsee ● „Zentrale Aussage dieser Fotoausstellung ist, dass Menschen mit und ohne Handicap einen unterschiedlichen Blick auf Stolperstellen im Alltag haben", sagte Vorstandsvorsitzender Professor Peter – Ulrich Wendt vom Paritätischen Wohlfahrtsverband am Dienstagnachmittag zur Ausstellungseröffnung im Arendseer Integrationsdorf. Es seien qualitativ hohe Bilder gelungen mit gravierenden Stellen in der Stadt, wo Treppenstufen, Bordsteine und Eingänge zu Hindernissen werden können. „Bildschwerpunkt wurde auf Personen mit Kinderwagen, Rollstuhl und Rollator gelegt", sagte er. Er dankte den Teilnehmern am Projekt der Aktion Mensch unter dem Motto Einfach für alle – gemeinsam für eine barrierefreie Stadt. Projektleiterin Nicole Feldner schloss sich dem Dank an und überreichte den Workshopteilnehmern ihre vergrößerten Porträtaufnahmen. Besonders würdigte sie die Leistung von Filmemacher und Fotograf Candy Szengel, der mit Unterstützung von Kameraprofi Till Eitner und Assistent Paul Hiersche die Jugendlichen zu den gelungenen Bildern geführt hatte. Schüler der Arendseer Fontane – Gemeinschaftsschule und Akteure des LeBe – Wohnheims Mechau waren mit dabei.
„Uns lag daran, dass die Jugendlichen einen Blick für die Problemstellen gewinnen und Grundkenntnisse der Fotografie kennenlernen", machte Szengel klar. „Wir haben sie außerdem auf Bildschwerpunkte hingewiesen und ihnen Tipps gegeben, aus welcher Perspektive, aus welchem Blickwinkel das Motiv am besten zur Geltung kommt", fügte Eitner hinzu.
Und so sind im Saal des Mehrzweckgebäudes im Ida großformatige Fotos in Schwarz – Weiß zu sehen, auf denen beispielsweise ein Rollstuhlfahrer oben auf der Treppe steht und hinabschaut, ohne zu wissen, wie er diese Herausforderung bewältigen soll. Ein anderes Foto zeigt das Problem von unten, wo ein Mensch mit Rollator nicht weiter weiß.
Ebenfalls aufgestellt ist das Foto mit Nadine Schütte, die mit Kinderwagen vor den Rathausstufen kapituliert. Sie war ebenfalls zur Ausstellungseröffnung dabei und begutachtete die Aufnahme. „Da schauen wir beide etwas unglücklich, was der Situation angemessen ist, sonst sind wir eher lustig", betonte sie lachend.
Die zahlreichen Besucher der Exposition waren beeindruckt. Auch Arendsees Bürgermeister Herr Klebe, der darauf hinwies, dass besonders schlimme Stolperstellen an der Friedensstraße beseitigt wurden. „Aber es besteht Bedarf an einem rollstuhlgerechten Zugang zum See, den wir mit dem Ida zusammen schon seit Jahren schaffen wollen", meinte er.

 

Quelle: Volksstimme

"Einfach für alle - Gemeinsam für ein barrierefreies Arendsee"

Das Integrationsdorf Arendsee – IDA führt im Rahmen des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ein Aktion Mensch-Projekt durch. Unter dem Motto „Einfach für alle – Gemeinsam für ein barrierefreies Arendsee" findet am 03.05.16 ein Fotoworkshop mit Schüler der Gemeinschaftsschule Arendsee und Bewohner der Lebe Mechau statt. Geleitet wird dieser durch den Fotografen und Filmemacher Candy Szengel. Die Fotografien werden in einer Ausstellung präsentiert. Ziel ist es die Einwohner hinsichtlich der Barrierefreiheit in Arendsee zu sensibilisieren und zu mobilisieren. Die Fotografien sollen zum Nachdenken anregen und zum Dialog einladen.


Wir laden Alle herzlich zur Eröffnung der Fotoausstellung am 10.05.16 um 14:30 Uhr ein. Die Eröffnungsansprache hält Herr Prof. Dr. Wendt Vorstandsvorsitzender des Paritätischen Sachsen-Anhalt. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt.

"Zusammen erreichen wir alles"

Vom 19.08. bis 20.08.2016 findet das Drachenbootrennen Arenddrage 2016 für Menschen mit und ohne Handicap statt.

pdfAktion_Mensch_Drachenbootrennen.pdf

 

Informationen finden Sie unter: www.arendsee-red-dragons.de

Diakon Holger Olbert genießt seinen Empfang zum 60. Geburtstag mit Wegbegleitern

cz Arendsee. „Ich bin immer noch so fröhlich. Es ist einfach zu schön", meinte Holger Olbert gestern gegenüber der Altmark-Zeitung. Zu seinem 60. Geburtstag des katholischen Diakons gab es am Dienstagabend einen Empfang im Integrationsdorf. Viele Bekannte, Freunde und Weggefährten ließen sich das nicht entgehen, die Schlange der Gratulanten riss kaum ab. Sängerin Anna Krüger und Bürgermeister Norman Klebe (Keyboard) gratulierten musikalisch. „Das Stück 'Steh auf wenn du am Boden liegst´ habe ich mir gewünscht, weil es gut passt", unterstrich der Diakon. In seiner Rede ging er auf einige Weggefährten ein. So baute er als Kreisgeschäftsführer der CDU nach der Wende mit dem Landrat Karlheinz Mewes im Bereich Osterburg Strukturen auf. Den jetzigen Bürgermeister Nico Schulz begleitete er bei seinem ersten politischen Schritten. 1997 folgte die Weihe zum Diakon, seit 2000 ist Holger Olbert in Arendsee tätig. „Ich habe das keine Sekunde bereut", meinte er am Dienstag, bevor in gemütlicher Runde alte und neue Erlebnisse ausgetauscht wurden.

Das IDA beteiligt sich am bundesweiten Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“.

Das Integrationsdorf Arendsee gehört zu den ersten 19 Unternehmen und Institutionen, die sich seit der Einführung des Projekts im November 2014, erheben und zertifizieren lassen. Mit der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft“ gibt es verlässliche Informationen von unabhägigen Prüfern, auf die Reisende mit Handicap, Senioren, Familien sowie ausländische Gäste bei ihrer Reiseentscheidung zurückgreifen können.

Unter dem Link www. sachsen-anhalt-tourismus.de erhalten Sie die detaillierte Informationen zur Barriefreiheit im IDA.

Auszeichnung-Reisen-fuer-Alle

 

Wie in jedem Jahr öffnete am 09.08.2015 das Integrationsdorf Arendsee die Türen und lud die Gäste zu einer Besichtigung der Wohnungen herzlich ein.

Durch kompetente Beratungen durch das Team kann der bevorstehende Urlaub, Familientreffen oder besondere Anlässe bestens vorbereitet werden.

IDA Tag der offenen Tür 2015

 

Der „Tag der offenen Tür“ wurde durch eine Abschlussveranstaltung von der „Kunstplatte“ aus Stendal zum Höhepunkt. Zum Thema – Große helfen Kleinen – stellten die kleinen und großen Künstler ihre kurz einstudierten Darbietungen unter Beweis.

18 Kinder aus Narowlja in Weißrussland zu Gast in Arendsee

 

Arendsee. Mit den Folgen des Atomunfalls von 1986 in Tschernobyl haben die Menschen um den Katastrophenort weiter zu kämpfen. Vor allem die Kinder, die in den Gebieten ringsherum aufwachsen, sind gesundheitlich angeschlagen. „Wenn wir unsere Kinder mit denen hier in Deutschland vergleichen, wird der Unterschied sichtbar", sagt Tamara Dawidowitsch. Gemeinsam mit 18 Kindern und zwei weiteren Betreuerinnen ist sie wieder in Deutschland. Möglich wurde das durch den Verein „Kinder von Tschernobyl", der sich seit Jahren dafür einsetzt, dass sich Kinder vor allem aus sozial schwachen Familien einige Wochen erholen können.
Die AZ traf die Gäste aus dem weißrussischen Norowlja im Integrationsdorf Arendsee, wo sie bis zum 28. Juni wohnen werden. Auf die Frage nach der Situation in Ihrem Land erklärte Tamara: „Es zieht nach Jahren wieder Normalität ein. Die Lebensmittel müssen, so sagt es die Regierung, auf Strahlung untersicht werden, bevor sie in den Handel kommen". Das sei wichtig, doch die Auswirkungen auf die Menschen sind heute noch zu spüren. Da sind Krebserkrankungen, Schilddrüsenveränderungen, aber auch Wachstumsstörungen. Dass Kinder aus dem Gebiet Narowlja, rund 40 Kilometer von Tschernobyl entfernt, immer wieder nach Deutschland kommen können, bezeichnet die Betreuerin als große Geste aller Deutschen, die das möglich gemacht haben. Und dafür seien sie und die anderen mehr als dankbar. Bei der großen Hitze gestern stand ein Besuch des Strandbades an. Im Hansepark waren die Kinder zwischen acht und 14 Jahren auch schon, am Donnerstag hatten sie Bismark und Grassau besucht. „Es gibt seit Jahren viele Menschen, die uns immer wieder gern aufnehmen", freut sich Tamara Dawidowitsch. In Kürze werden sie im Jugendwaldheim empfangen. Dort wollen Förster ihnen den Wald erklären. „Vielleicht gibt es ja auch andere Pflanzen als bei uns, wir sind gespannt", sagt die Betreuerin. Die Kinder freuen sich auch über die Sachspenden. „Insbesondere andere Kinderkleidung wäre schön, aber auch Spielzeug", hieß es gestern. Wer Lust hat, kann die Gruppe auch einfach mal besuchen. Die fröhlichen Freunde aus Weißrussland werden es danken.

 

Quelle vom 13.06.2015 von Harry Güssefeld

Fontane- und Regenbogenschüler arbeiteten an Inklusions-Projekt

Inklusion im Integrationsdorf: Zwölf Schüler der Arendseer Fontane- und zwölf von der Regenbogenschule Salzwedel gestalteten ein Graffitiprojekt. Mit fachlicher Hilfe von "Farbkraft" und Finanzkraft der Aktion Mensch gestalteten die Teilnehmer Kunst an Litfaßsäule und Kegelhalle.

Arendsee l "Aber die Mädchen und Jungen bemalten nicht nur die Wände mit Farbe, sondern auch sich selbst", blickte Projektleiterin Nicole Feldner vom Integrationsdorf Arendsee auf die Projektarbeit zurück. Bunte Farbe zeigte sich in Haarsträhnen, Gesichtern und den weißen Schutzanzügen, die sie beim Sprayen trugen. 

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Zuvor hatten Lars-Christian Klaas und Martin Klahs von der Salzwedeler Firma Farbkraft den jugendlichen Teilnehmern - zwölf von der Arendseer Fontane-Gemeinschaftsschule und zwölf von der Schule unterm Regenbogen Salzwedel -die fachlichen Grundlagen des Graffiti-Vorhabens beigebracht. Gemeinsam erarbeiteten sich die Teilnehmer mit und ohne Behinderung in Zweierteams die Ideen und Skizzen für ihre Werke.

"Dabei halfen sie sich gegenseitig und die Lehrer und Betreuer blieben eher im Hintergrund", so Feldner. Es habe keinerlei Berührungsängste gegeben und die Zusammenarbeit ging sogar über das Workshop-Anliegen hinaus bis ins ganz Persönliche. "Man hatte das Gefühl, da agiert eine einzige Klasse, und nicht zwei", schätzte sie ein.

Und auch die künstlerischen Ergebnisse an den Wänden seien sehr sehenswert. Deshalb ihr Fazit: "Das war gelungene Inklusion mit Farbkraft!" Denn Inklusion bedeute, dass jeder Mensch entsprechend seinen körperlichen und geistigen Fähigkeiten und Fertigkeiten mit anderen zusammenwirken kann. Diese Möglichkeit sei in dem Freizeitprojekt gelungen auch dank der finanziellen Förderung durch die Aktion Mensch.

 

Quelle: Volksstimme vom 23.06.2015 von Helga Räßler

DRK-Kreisverband, der Internationale Bund und Edeka-Markt unterstützen die Arbeit des altmärkischen Hilfswerkes

Kinderbasteln

Seehausen l Über das Hilfswerk "Kinder von Tschernobyl" erholen sich auch in diesem Jahr wieder 18 Kinder (davon zehn Jungen) zusammen mit ihren drei Betreuern in der Altmark und Prignitz. Ab 2. Juni weilte die Gruppe aus dem Partnerkreis Narowlja in Wittenberge. Von dort aus ging es fünf Tage später in des Integrationsdorf Arendsee. Der Hilfsverein ist seit Jahren bemüht, den Kindern aus dem verstrahlten Gebiet einige erlebnisreiche und erholsame Tage zu ermöglichen. Der Luftwechsel hilft vor allem dem geschwächtes Immunsystem der jungen Gäste.

Am Dienstag waren die Kinder in Seehausen zu Gast. Mit einem Transporter des DRK sowie privaten Pkw holten die Leiterin der DRK-Begegnungsstätte, Marlies Duffe, und Erika Cornehl sowie Margrit Rieger und Doris Riekehr die Kinder vom IDA ab.

Den ersten Zwischenstopp gab es im Mehrgenerationenhaus, wo den Gästen ein vitaminreiches zweites Frühstück geboten wurde. In kleineren Gruppen ging es dann in die Kleiderkammer des DRK. Dort hatten die Mitarbeiterinnen schon ein passendes Sortiment an Oberbekleidung zusammengestellt, aus dem sich jedes Kind einige Stücke auswählen durfte.

Über die T-Shirts, die sich die zwölfjährigen Mädchen Sascha und Mascha in der Kleiderkammer des DRK bei Marlies Duffe aussuchen durften, freuten sie sich riesig.
Über die T-Shirts, die sich die zwölfjährigen Mädchen Sascha und Mascha in der Kleiderkammer des DRK bei Marlies Duffe aussuchen durften, freuten sie sich riesig. 
Wie in den Vorjahren stand dann ein Besuch im DRK-Altenpflegeheim "Am Kaland" auf dem Programm. Mit Liedern und Tänzen erfreuten die 8- bis 14-jährigen Kinder die Bewohner. Über ein Geschenk an jeden in Form eines Beutels, in dem sich vor allem Schulsachen wiederfanden, war die Freude groß. Ein schmackhaftes Mittagessen rundete den Besuch am Kaland ab.

Einblicke in eine Verkaufszentrale erhielten sie dann bei Edeka. Aus der Vielfalt der Obstsorten konnte sich jeder seinen Obstsalat zusammenstellen und damit zusätzliche Vitamine tanken.Kinderbasteln 1

Den Abschluss des Besuches in der Hansestadt bildete ein Aufenthalt im Jugendfreizeitzentrum des Internationalen Bundes. Deren Mitarbeiter hatten unter der Leitung von Cornelia Feger eine Bastel- und Malstrecke aufgebaut, an denen sich die Kinder kreativ betätigen konnten.

Allen hatte dieser Tag sehr gut gefallen. Die Dolmetscherin, Tamara Dawidowitsch, möchte sich im Namen ihres Teams für die gezeigte Hilfsbereitschaft bei allen Beteiligten bedanken.

 

Quelle: Volksstimme vom 18.06.2015 von Walter Schaffer

"Tag der offenen Tür" im Integrationsdorf Arendsee

Am 09.08.2015 von 14.00-17.00 Uhr laden wir Sie zu uns ins Dorf ein. Es wird eine gemeinsame Veranstaltung mit der "Kunstplatte" Stendal geben, die für ein Life-Programm sorgen wird. 

Zusätzlich für unsere kleineren Besucher wird es eine Mal- und Bastelstrecke geben, die durch Kinderschminken für extra Stimmung sorgt. 

Außerdem haben Sie die Möglichkeit auf eine Einrichtungsbesichtigung. 

Für Ihr leibliches Wohl sorgen wir natürlich auch. 

Schüler gestalten mit Farbkraft Flächen im Integrationshof

Zwei Wände voller KunstEs gibt solche und solche Projekte. Das Ergebnis des Projektes, das derzeit im Integrationsdorf über die Bühne geht, dürfte für Jahre Bestand haben. Es sind die Männer von Farbkraft aus Salzwedel, die mit dem Integrationshof (IDA) vereinbart haben, zwei Wände eines Sozialgebäudes zu gestalten. Insgesamt 17 Mädchen und Jungen der siebten und achten Klassen der Theodor-Fontane-Schule machen sich einmal wöchentlich daran, mit den Farbkünstlern Lars-Christian Klaas und Martin Klahs das Werk auf die Wand zu bringen. „Es gab zuvor Ideen, die die Schüler hatten. Klar war, dass es bei mir ein maritimes Thema geben sollte. Etwas fiktiv, aber mit dem Nilhorn, einer Kreuzung zwischen Nilpferd und Einhorn, bekommt das ganze etwas ganz Besonderes", so Martin Klahs.

Das Projekt wird über die Förderung „Kultur macht stark" möglich. Und es soll weitergehen. Nach den beiden Wänden soll es ein integratives Projekt geben. Jeweils zwölf Schüler der Sekundarschule Arendsee und der Regenbogenschule Salzwedel sollen dann eine Litfaßsäule und eine weitere Wand gestalten – unterstützt von der „Aktion Mensch", wie Nicole Feldner vom IDA erklärte.

 

Autor: Güssefeld